Heimatmuseum weiter gut besucht

Seit der coronabedingten starken Einschränkung der Öffnungszeiten des Heimatmuseums Lägerdorf konnten seit März diesen Jahres bereits weit mehr Besucher als erwartet im Museum begrüßt werden. Außer den regulären Öffnungszeiten, jeweils am 2. und 4. Samstag eines Monats von 14-18 Uhr, können sich auch Gruppen außerhalb dieser Zeiten beim Leiter des Heimatmuseums,

Uwe Erickson, Tel.: 04828 7903456 oder auch per E-Mail: heimatmuseum@laegerdorf.de zum Besuch anmelden.

Es gibt auch immer neue Exponate, die dem Heimatmuseum dessen Besonderheit verleihen. So konnte die originale 48 kg schwere Pausenglocke der Alsen’schen Portland-Cement-Fabrik im Heimatmuseum aufgenommen werden, die nach einer Aufarbeitung ihren Platz im Raum „Handwerk und Industrie“ bekommen hat.

Dort sind auch alte Arbeitsstiefel, ausgestattet mit einer dicken Holzsohle zu sehen, die damals bei Arbeiten an den Zementbrennöfen getragen wurden. Eine über 100 Jahre alte Tischdecke mit blauen Stickereien zählt ebenfalls zu den neuen Ausstellungsstücken wie auch altes Spielzeug und Puppenwagen.

An den vier Adventssamstagen, beginnend mit dem 27.11. und folgend 04.12., 11.12. und 18.12.2021 wird das Heimatmuseum in der Zeit von 14 – 18 Uhr geöffnet sein. Mit weihnachtlichen Dekorationen, vorgetragenen Kurzgeschichten, Gedichten und Versen sowie einer Ausstellung von altem Spielzeug wird für Kurzweil gesorgt.

Geschichten von Wilhelm Prieß - ein voller Erfolg

Uwe Erickson (links) und Ingolf Streich

Eigentlich sollte das einjährige Bestehen des Heimatmuseums im Rathaus groß gefeiert werden. Doch wie bei so vielen Veranstaltungen machte auch hier die Corona-Pandemie den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. So gab es am Sonntag, 16. August, nur ein kleines Programm mit Geschichten des Alt-Lägerdorfers Wilhelm Prieß, vorgelesen vom Museumsleiter Uwe Erickson und Ingolf Streich, unterstützt durch Manuela Streich. Jeweils um 10.30 Uhr und 15.00 Uhr trugen die beiden abwechselnd die humorvollen Geschichten von Prieß aus dem alten Lägerdorf vor, Uwe Erickson die plattdeutschen, Ingolf Streich die hochdeutschen. So konnten sich die Zuhörer bei „Klaasschoster und sien Gesell“, „De Trichinenkikers“, „Volksjustiz“ und vielen anderen Geschichten so manchen Schmunzler nicht verkneifen. Leider konnten aufgrund der Abstandsregelungen nur jeweils 20 Personen teilnehmen, und so mancher Interessierte musste vertröstet werden.
Deshalb zeigte sich Ingolf Streich nach Abschluss der Veranstaltung auch hoch erfreut, dass alle angemeldeten Besucher trotz der großen Hitze erschienen waren, während Uwe Erickson betonte, dass es noch Material für mindestens 6 Stunden gebe, so dass der Wunsch nach Wiederholung sicher nicht ungehört verhallen wird.

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